Alena in Auroville

...mein Abenteuer in Indien
 

Letztes Feedback

Meta





 

Meine neue(n) Aufgabe(n)

Nach den zwei Wochen auf den Bamboo Day hinarbeiten habe ich mir dann erstmal zwei Tage frei genommen, in der Hoffnung mich ein bisschen regenerieren zu können. Aber PustekuchenStattdessen habe ich aufgeräumt, war im Matrimandir, hier und da. Nur nicht in meinem Bett, das ich eigentlich geplant habe nicht zu verlassen. Aber sich hier dem Strudel zu entziehen ist wirklich schwer. Es ist ständig was los, irgendjemand hat immer irgendeinen tollen Einfall, irgendwo ist irgendwas los oder es ist dreckig bei uns daheim, sodass ich eigentlich immer am tun und machen bin

Am kommenden Tag hatte ich dann ein Meeting mit Balu, bei dem er mich über die Pläne für die nächste Zeit aufgeklärt hat. Meine Aufgabe für die nächste Zeit ist es nun, eine ganze Modelinie aus Bambusmaterial und neuen Schmuck aus Bambus zu entwerfen, da Balu zum einen gerne hätte, dass die Boutique eine eigene Linie hat, die sie von den ganzen anderen Shops rund um Auroville unterscheidet. Außerdem bekommen wir nun einen Platz in der Auroville Boutique, im Visitor Center, wo täglich etwa 1000 Touristen vorbeikommen. Dafür soll eine möglichst kommerzielle Linie her, um den Gewinn zu steigern, der wiederum unserem Kindergarten zu Gute kommt. Das Geld ist im Moment auch dringend nötig, da es im Moment so aussieht, als müssten wir ihn sonst Anfang 2011 schließen. So, das ist die Theorie...meine alltägliche Praxis sieht anders aus. Ich habe seit dem zwar ein bisschen Schmuck entworfen und auch mal selber Hand angelegt um zu lernen wie das alles so funktioniert und wie das überhaupt so ist mit Bambus zu arbeiten, aber jeden Tag kommt wieder was neues dazwischen was ich dringend machen soll, sodass mir im Moment ein bisschen der Rhythmus und ein geregelter Tagesablauf fehlt. Die letzten Tage vor allem habe ich damit verbracht Produktfotos zu machen, im Internet nach Absatzmärkten zu forschen, in irgendwelchen Meetings zu sitzen oder Informationen für den Spendenbrief zu sammeln, den wir nun erstellen wollen um den Kindergarten vor dem Bankrott zu retten.Dafür war ich am Freitag auch im Kindergarten, um einen typischen Tag zu dokumentieren und hatte gestern ein Interview mit ehemaligen Kindergartenkindern und deren Eltern und habe mich über ihre Erfahrungen, Wünsche und Anregungen bezüglich des Kindergartens unterhalten. Das Feedback für Mohanam ist eigentlich durchweg gut. Die Eltern sind sogar richtig traurig darüber, dass es in unserem Projekt nur den Kindergarten und keine Schule gibt, da die Erziehung auf den staatlichen Schulen sich qualitativ wohl wesentlich von der im Mohanam Kindergarten unterscheidet. Danach gab es Tanzstunden und ich habe mitgemacht. Die spinnen die Inder, kann ich nur sagen Aber die Freude die sie dabei ausstrahlen ist echt ansteckend!

Der Tag im Kindergarten war auch wirklich superschön. Die Kinder sind von 2 bis 4 Jahre alt und einfach zuckersüß. Leider bin ich mit meinem Englisch nicht weit gekommen. Dafür aber mit meinen 10 Wörtern, die ich in Tamil kann und ganz viel Lob dafür geernet Generell sind die Leute immer hellaufbegeistert wenn man nur „Vanakam“, also Hallo auf Tamil sagt, strahlen einen an und fangen im besten Falle an einen auf Tamil zuzuquatschen.

Mit den kleinen im Coconut Garden zu toben, zu malen und ein Mittagsschläfchen zu halten hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich nun überlege einen Tag in der Woche dort zu verbringen.


14.10.10 06:53

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen